Das ist der Stadtpark von Peine



 

 

 

 

 

Sehenswürdigkeiten:

 

Peine bietet eine Reihe sehenswerter Bauwerke:

Der Marktplatz, der älteste Platz Peines, wurde bereits von Gunzelin

von Wolfenbüttel angelegt. Wie der Name sagt, wurden hier die

traditionellen Märkte abgehalten. Er stellte im Mittelalter den Mittelpunkt der Stadt dar.

Bei der Restaurierung 1986 wurde in der Mitte des Platzes ein Springbrunnen

angelegt. Dabei wurden auch Kirchenfundamente der ursprünglichen St.-Jakobi-Kirche sichtbar.

Der Platz ist von Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert umgeben.

Da sich in diesen Gebäuden zahlreiche kleine Restaurants und Eisdielen

angesiedelt haben, ist der Marktplatz bei den Einwohnern Peines

und den Besuchern der Stadt ein beliebter Platz zum Ausgehen.

Am Marktplatz befindet sich auch das Alte Rathaus von 1827,

das an der gleichen Stelle steht wie schon mehrere Rathäuser zuvor,

unter anderem auch das 1557 niedergebrannte. Seit der letzten Renovierung

1985 hat es ein Glockenspiel, das nachmittags zur vollen Stunde zu hören ist.

Mittlerweile ist dort ein Café, mit dem passenden Namen "1827" untergebracht.

Die evangelische St.-Jakobi-Kirche in der Peiner Innenstadt bietet eindrucksvolle Wand-

und Deckenmalereien und 800 Sitzplätze für Gottesdienste und Konzerte.

Nachdem die ursprüngliche Kirche auf dem Marktplatz 1557 abgebrannt war,

wurde sie an der heutigen Stelle, ein paar hundert Meter weiter südlich,

wieder aufgebaut. Im Jahre 1693 wurde die Kirche im barocken Stil neu errichtet,

1726 um Stützpfeiler ergänzt und 1893 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Von 1896 bis 1899 fand ein erneuter Neubau der Kirche statt,

dieses Mal im neugotischen Stil. 1994 fand eine grundlegende Renovierung statt,

wobei die Kirche wieder in den ursprünglichen Farben ausgemalt wurde.

Der Echternplatz, was soviel wie hinterer Platz bedeutet, befindet sich schräg

hinter der Jakobi-Kirche. Hier wohnten früher überwiegend die Handwerker

der Stadt. Auf ihm befindet sich der Schicke-Schacke, eine Bronzestatue,

die einen bekannten Dienstmann und Boten Peines aus dem 19. Jahrhundert darstellt.

Der Burgpark ist eine 6.000 Quadratmeter große Grünanlage,

auf der sich restaurierte Überreste der alten Befestigungsanlage der Stadt befinden.

Der Park wurde ab 1998 freigelegt und im Mai 2000 fertiggestellt.

Im Sommer finden hier häufig Veranstaltungen statt. In der unmittelbaren

Nähe des Burgparks, steht die katholische Pfarrkirche Zu den Heiligen Engeln,

die 1867 errichtet wurde. Sie ist im gotischen (Neugotisch) Stil erbaut.

Im Innern befindet sich ein Triumphkreuz aus dem 13. Jahrhundert.

Die Straßenzüge Damm und Kniepenburg sind der älteste Teil Peines.

Der "Damm" in dem viele Juden lebten, war bis 1852 eine eigenständige Gemeinde.

Hier ist das Pelikan-Haus von 1611, das älteste erhaltene Wohngebäude Peines, zu finden.

Der Hagenmarkt (Vom Flurnamen Hagen=Sumpfgebiet) ist ein dem

Place de la Concorde in Paris nachempfundener runder Platz,

von dem sternförmig die Straßen abgehen. Ende des 19. Jahrhunderts fand hier

regelmäßig der Ferkelmarkt statt, heute wird hier mittwochs und samstags

der Wochenmarkt abgehalten. Auch der Hagenmarkt ist von Cafés und Kneipen gesäumt.

Der Friedrich-Ebert-Platz südlich des Bahnhofs ist der größte Platz Peines,

auf ihm wurde um 1900 der Rossmarkt abgehalten.

Hier befindet sich auch der 1888 von Anton van Norden errichtete Peiner Wasserturm

    



Kultur:

 

Peine bietet mit den Festsälen und dem Forum zwei gut ausgestattete

Spielstätten und somit gute Voraussetzungen für Kulturangebote.

Unter Beteiligung der Stadt und des Landkreises Peine bildete sich 1947

der Verein Kulturring als privater Träger des Theaterlebens der Stadt.

Der Kulturring bemüht sich darum, abwechslungsreiche Angebote wie

Lesungen, Ausstellungen, Theateraufführungen

und Konzerte nach Peine zu holen.

Das größte Fest ist das jährliche Schützenfest, das in Peine Freischießen

genannt wird, und das für fünf Tage um den ersten Sonntag

im Juli stattfindet. Der Name kommt ursprünglich davon,

dass sich die Peiner von den bürgerlichen Pflichten "freischießen"

konnten. Ein weiteres jährliches Großereignis ist das Peiner Stadtfest,

der Eulenmarkt. Ferner die Highland Gathering,

bei dem sich internationale Pipe- and Drumbands bei den offiziellen

Offenen deutschen Meisterschaften einen musikalischen

Wettkampf liefern und anschließend die Highland Games veranstaltet werden.

           

          Die Peiner Eule



Ein wenig Geschichte:

 

Peine wird häufig als Eulenstadt oder auch als Eulennest bezeichnet.

Es gibt mehrere Legenden und Sagen, die sich um die Eule ranken.

Der Ursprung dieser Symbolik im Zusammenhang mit Peine als

Stadt ist jedoch nicht eindeutig geklärt. Es ist möglich, dass die Burg Peine

wegen der unwegsamen und gefährlichen Moore in der Umgebung

"Ulennest" genannt wurde und daraus die Sagen entstanden.

Eine andere Erzählung besagt, dass die Eule nicht erschreckt sondern

behütet habe. Mundartlich ist der Satz: "Was machte die Peina so fest,

dass die Eule im Nest sitzen blieb?" ("Peine was maket so feste, dat de

Ule blevsitten inn Neste") auch an einer Häuserwand nahe der Fußgängerzone

zu finden. Dies soll beschreiben, dass die Wächter der Burg Peina

oder Pein eingeschlafen waren. Eine Eule, die im Turm ihr Nest hatte,

bemerkte, dass sich Feinde näherten. Sie soll die Wachen mit ihrem

Lärm geweckt haben und somit einen Angriff der feindlichen Truppen

vereitelt haben. Die Verteidiger konnten dadurch rechtzeitig Stellung

beziehen und die nächtlichen Braunschweiger "Besucher" abwehren

 

Die Stadt liegt an der Fuhse zwischen dem Harz und der Lüneburger

Heide sowie zwischen den beiden größten Zentren Niedersachsens,

der 40 Kilometer westlich gelegenen Landeshauptstadt Hannover

und dem 25 Kilometer östlich gelegenen Braunschweig.

Zur Stadt Peine gehören die folgenden Ortschaften und Ortsteile:

Berkum, Dungelbeck, Duttenstedt, Eixe, Essinghausen, Handorf,

Kernstadt, Röhrse, Rosenthal, Schmedenstedt, Schwicheldt,

Stederdorf, Telgte, Vöhrum/Landwehr, Wendesse und Woltorf.

Die Kernstadt selbst hat über 25.000 Einwohner (ges.50000 E.W.)

Peine ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises.

Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre Stahlindustrie - Peiner ( P )

ist in der Bauwirtschaft gleichbedeutend  für breitflanschige Stahlträger.

 

 

  Die Jacobi Kirche                             Die Martin-Luther-Kirche                       Das Peiner Rathaus

                                                                                                                          

 


 

 

Peiner Wappen 

Der Schild des Peiner Wappens ist gelb und rot gespalten. Oben befindet sich ein springender schwarzer Wolf,

unten befinden sich zwei Garben aus Stroh, die auswärts geneigt sind und auf einem grünen Boden stehen .

Das Wappen geht auf Gunzelin von Wolfenbüttel zurück. Seit dem 13. Jahrhundert haben sich

an dem Wappen lediglich Kleinigkeiten geändert. So war der Boden ursprünglich silbern,

und die Farben der Garben wurden ebenfalls mehrfach gewechselt.

Es existierte auch eine andere Version des heute üblichen Stadtwappen aus dem 19. Jahrhundert.

Das Wappen war rot und grün gespalten. Oben mit einem schwarzem Wolf der über zwei

goldene Garben springt. Darüber beherrscht ein bläulicher Helm samt gelb- roter Helmzier die Szenerie.

Das Peiner Wappen zeigt heute die Farbe Grün nur im unteren Teil –

als Grund für die darauf gestellten goldenen Garben, über die ein schwarzer Wolf springt.

Doch fehlt beim WappenHelm hervortretende zweite Wolf. Dieser taucht aber auf vorherigen älteren Entwürfen bereits auf.

Erst seit 1924 gibt es ein festes Stadtwappen, das von dem Grafiker W. Baule gestaltet worden ist,

wie man bei Recherchen im Stadt- und Kreisarchiv herausfand. aus dem 19. Jahrhundert aber der über dem

Die Stadtfarben von Peine sind bis heute Rot und Grün.

                             

 

Peiner Freischießen 

Das größte Fest ist das jährliche Schützenfest, das Peiner Freischießen, das für fünf Tage um den ersten Sonntag

im Juli stattfindet. Der Name kommt ursprünglich davon, dass sich die Peiner von den bürgerlichen Pflichten „freischießen“ konnten.

Der Ursprung des Festes ist wegen des bereits erwähnten Stadtbrandes von 1597 unbekannt.

Urkundliche Erwähnung findet das Fest erst in den daraufhin angefertigten Statuten der Stadt Peine.

Man geht heute davon aus, dass bereits kurz nach der Stadtgründung um 1220 eine Art "Bürgerwehr"

in der häufig umkämpften Stadt existierte. Diesen Willen zur Selbstverteidigung nutzten die Peiner Bürger

im Laufe der Zeit um sich immer mehr Rechte von Seiten der Grundherren zu sichern

(z.B. das Freischießen von den Steuern oder ein von den Bürgern gewählter Bürgermeister).

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist das Peiner Freischießen keine Veranstaltung

eines "Orts-Schützenvereins" mehr, sondern es treten sieben "Korporationen" an.

Jede Korporation ermittelt ihren eigenen König. Unter den sieben Korporationen gibt es drei

sogenannte Bürgerkorperationen, nämlich das Neue Bürger Corps (1927), das Bürger Jäger Corps (1871)

und die Schützengilde (1597). Diese drei Bürgerkorporationen schießen untereinander den Bürgerkönig aus,

der Bürgerkönig kommt also aus nur einer der drei Bürgerkorporationen.

Große Tradition hat das Corps der Bürgersöhne (1814), in dem die sogenannten Junggesellen

das Freischießen feiern. Das Corps der Bürgersöhne schießt seinen eigenen aktiven König aus,

die passive Abteilung, bestehend aus nicht mehr ledigen Mitgliedern, bestimmt unter sich den passiven König.

Die Gründung von sieben Korporationen hat ihre Wurzeln in der Zeit der industriellen Revolution,

die großen Einfluss auf Peine hatte. Die vielen Neubürger wollten auch aktiv am Freischießen teilnehmen,

jedoch war Ihnen der Eintritt in die Schutzengilde versperrt, die damals aus alteingesessenen Peiner

Kaufleuten und Handwerkern bestand. Neben den bereits erwähnten Korporationen nehmen der

MTV Vater Jahn Peine von 1862 Corporation, der TSV Bildung von 1863

sowie der Peiner Walzwerker Verein von 1878 an dem größten Heimatfest teil.

Seit 1966 wird das Fest mit einem Großfeuerwerk eröffnet, heute findet es auf dem 1979 gebauten Schützenplatz statt .

 

 


Weitere Feste

Ein weiteres jährliches Großereignis ist das Peiner Stadtfest,

der Eulenmarkt. Weitere Ereignisse sind der Autofrühling, bei dem die Autohäuser

ihre neuen Modelle präsentieren und das Highland Gathering, bei dem sich internationale

Pipe- and Drumbands bei den offiziellen Offenen deutschen Meisterschaften einen musikalischen

Wettkampf liefern und anschließend die Highland Games veranstaltet werden.

 

 

 

 

 

 

Das ist der Eixersee

            


Der Burgpark von Peine       

  

 

DieTöpfersmühle


Das Peiner Walzwerk

 

Amtsgericht Peine

 

Härke-Brauerei Peine    :)  leckerrrrrr

 

Der Herzberg

 

Marktbrunnen auf dem alten Marktplatz

 

Peiner Innenstadt

 

Ich hoffe das Euch der kleine Rundgang durch

Peine gefallen hat.

Aber es ist nur ein Teil gewesen, was ich Euch hier gezeigt habe.

 





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